Die TG-Abo Termine für die           Spielzeit 2015 - 2016
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Die TG-Abo Termine der Spielzeit 2015/2016 Bitte beachten: Die Vorstellungen im Abonnement der Theatergemeinde Koblenz e.V. beginnen um: 18.00 Uhr Neu: Nach jeder unsere Aboaufführungen findet im oberen Foyer ein Publikumsgespräch mit teilnehmenden Künstlern statt.
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Wir können Ihnen noch gute Abo-Plätze für die kommende Spielzeit anbieten. Wenn Sie ein Abonnement im Theater Koblenz über die Theatergemeinde Koblenz e.V. erwerben wollen, drucken Sie bitte den Abonnementvertrag aus und senden Sie uns diesen ausgefüllt und unterschrieben per Fax oder per Post zu.
22. November 2015 My Fair Lady Musical von Musik von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner 20. Dezember 2015 Leonce und Lena Lustspiel von Georg Büchner 31. Januar 2015 Fidelio Oper von Ludwig van Beethoven · Dialogfassung von Jenny Erpenbeck 21. Februar 2016 Eine Familie (August: Osage County) Schauspiel von Tracy Letts 03. April 2016 L’elisir d’amore (Der Liebestrank) Komische Oper von Gaetano Donizetti Mit Liebestränken ist das zuweilen so eine Sache. Das wissen wir spätestens seit Tristan und Isolde, und eben ihrer Geschichte widmet sich lesend die junge, etwas kapriziöse Adina. Über weniger Bildung, doch ein gutes Herz verfügt der schüchterne Nemorino, der Adina hingebungsvoll, aber unerwidert liebt. So ist es kein Wunder, wenn er dem Quacksalber Dulcamara auf den Leim geht, der ihm eine ganz gewöhnliche Flasche Bordeaux als vermeintlichen Liebestrank anbietet. Nicht diesem ist es allerdings zu verdanken, wenn Adina und Nemorino schlussendlich zusammenkommen, während Nemorinos Nebenbuhler, der Sergeant Belcore, der jedem Mädchen schöne Augen macht, sich anderweitig trösten muss. Gaetano Donizetti, der rund 70 Opern komponierte und im komischen wie im tragischen Genre gleichermaßen erfolgreich war, gilt als Vielschreiber unter den Komponisten des 19. Jahrhunderts. „Sein Talent ist groß, aber noch größer ist seine Fruchtbarkeit, worin er nur den Kaninchen nachsteht”, urteilte der Zeitgenosse Heinrich Heine. „L'elisir d'amore”, eine komische Oper, die aber gleichwohl Wehmut und Melancholie, Todesschmerz und Tränen kennt, verdankt ihre Entstehung Theaterverhältnissen, wie sie für die damalige Zeit typisch waren: Nachdem eine andere Oper nicht rechtzeitig fertig wurde, erging an Donizetti die Anfrage, ob er nicht mit einer schnell zu bewerkstelligenden Bearbeitung einspringen könne. Donizetti aber antwortete, er flicke niemals eigene Werke neu zusammen, und komponierte die Oper in der Rekordzeit von 14 Tagen, Uraufführung war am 12. Mai 1832. Mit: Irina Marinaş, Juraj Hollý/Junho Lee, Christoph Plessers, Noé Colín/Stefan Stoll, Haruna Yamazaki Opernchor, Extrachor, Staatsorchester Rheinische Philharmonie Musikalische Leitung: Giuliano Betta Inszenierung: Alexander von Pfeil Bühnenbild: Piero Vinciguerra Kostüme: Katharina Gault Dramaturgie: Christian Steinbock  (Veröffentlichung mit Genehmigung von Markus Scherer -Pressereferent- THEATER KOBLENZ) 24. April 2016 Orestie / Die Troerinnen Schauspiel von Euripides‍ /‍ Sophokles‍ / ‍Aischylos und John von Düffel Am Ende des Krieges ist der Frieden weiter entfernt als je zuvor: „Die Troerinnen/Orestie” thematisiert nicht große Heldentaten, sondern die Zeit nach Krieg, List und Mord. Troja ist nach zehnjährigem Krieg besiegt – durch eine List der Griechen. Die trojanischen Männer sind tot, ihre Frauen, die das Gemetzel überlebt haben, müssen sich der Willkür und der Rache der Griechen beugen. Doch auch Menelaos bringt, als er endlich nach Griechenland heimkehrt, nicht die alte Harmonie zurück. Wie von Kassandra prophezeit, herrschen auch hier Gewalt, Schuld und der Wunsch nach Rache. Die Brutalität des Krieges setzt sich in der Familie der Atriden fort, als Orest nach langer Wartezeit zurück kommt, um gemeinsam mit seiner Schwester Elektra den Mord an seinem Vater Agamemnon zu sühnen. Doch ein Mord kann einen vorangegangenen nicht tilgen, eine Rechtsordnung lässt sich nicht durch die Tötung Aigisthos'  und Klytaimnestras wiederherstellen. John von Düffel: "Die Unerträglichkeit der Schuld führt in den Wahnsinn, der Wahnsinn in den völligen Sinnverlust und ersten Amoklauf der Dramengeschichte, den Euripides in seinem Orest-Drama geschehen lässt." Was bleibt also, wenn es weder auf Heldentaten noch Erzählungen von siegreichen Schlachten ankommt: die Tragödie des Krieges, egal auf welchem Boden er geführt wird. John von Düffels viel beachtete Bearbeitung „Troerinnen/Orestie” entstand auch inspiriert durch die Zusammenarbeit mit dem Koblenzer Ensemble. Seine Uraufführung „Alle sechzehn Jahre im Sommer”, in Koblenz 2012 uraufgeführt, ist inzwischen an vielen deutschsprachigen Theatern nachgespielt worden. Für Koblenz verschränkt nun John von Düffel die beiden griechischen Tragödien und zeigt so in der Chronologie der Ereignisse die Unausweichlichkeit aus einem System von Macht und Krieg im politischen und familiären Kontext. Mit: Raphaela Crossey, Jana Gwosdek, Tatjana Hölbing, Marcel Hoffmann, Georgia Lautner, Jona Mues, Magdalena Pircher Inszenierung: Markus Dietze Bühne: Dorit Lievenbrück Video: Georg Lendorff Kostüme: Bernhard Hülfenhaus Musik: Ralf Schurbohm Dramaturgie: Juliane Wulfgramm                                   (Veröffentlichung mit Genehmigung von Markus Scherer -Pressereferent- THEATER KOBLENZ) Bitte folgende Änderung beachten!!!   Die Ballett-Vorstellung ist vom 22.05. auf den 05.06. verlegt worden. Die Abonnenten erhalten ihre Ersatzkarten an dem Abend oder bei der Abovorstellung am 3.4. (Liebestrank) am TG-Stand. 22.  Mai 2016       Neuer Termin 05. Juni 2016 Una fantasia Ballettabend von Steffen Fuchs, Musik von Wolfgang Amadeus Mozart 12. Juni 2016 A Streetcar named Desire  Oper von André Previn                                   
TG-Abo 2015/16